Presse > Presse Detail

10.08.2012 - Die Lage ist ernst

Was Experten aus dem Süden über die Eurokrise denken

LEUTKIRCH - Die Schuldenkrise spitzt sich zu. Es ist nicht sicher, ob der Euro diesen Herbst übersteht. Pessimisten wie Optimisten sind sich allerdings einig, dass sich das Schicksal der Gemeinschaftswährung in den kommenden Monaten entscheidet. Viele Menschen stellen sich heute Fragen, für die sie früher ausgelacht worden wären: Soll ich Geld unters Kopfkissen legen? Einen Goldbarren im Garten vergraben?
Ein Dollar-Konto in den USA eröffnen? Oder ein Stück Land erwerben, das ich zur Not selbst bestellen kann?
Ob die Krise schlussendlich ein gutes Ende nimmt, weiß niemand. Denn es gibt kein historisches Vorbild, an dem man sich orientieren könnte. Politiker, Wirtschaftswissenschaftler und auch Journalisten irrlichtern umher und können allenfalls Mutmaßungen anstellen, ähnlich wie vor 80 Jahren während der großen Weltwirtschaftskrise. Die führenden Köpfe des Kontinents streiten darüber, wie die Krise unter Kontrolle gebracht werden kann – eben weil die Lehrbücher und der Erfahrungsschatz keine Blaupause liefern.
Wer diese Krise verstehen will, darf sich nicht mit einer Meinung zufriedengeben, er muss mehrere Stimmen hören. Die schwäbische Zeitung hat daher elf Experten aus der Region gefragt, wie ernst es um den Euro steht, wie die Situation unter Kontrolle gebracht werden kann und was Sparer tun können, um ihr Geld zu retten. Wir dokumentieren die Antworten in Auszügen.
Die vollständigen Interviews finden Sie unter schwäbische.de/euro

Alle Statements finden Sie im untenstehenden PDF.


Diesen Artikel als PDF-Dokument herunterladen:


{if_files}Weitere Informationen zu diesem Artikel als PDF-Dokumente herunterladen:

zurück