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12.03.2014 - VR-Banken mit deutlichen Zuwächsen

Vereinigung von 14 Volks- und Raiffeisenbanken präsentiert Jahresbilanz 2013

Von Michael Panzram - ISNY - Die 14 Volks- und Raiffeisenbanken im Bezirk Ravensburg-Bodensee-Sigmaringen blicken auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurück. Bei der Jahrespressekonferenz im Schloss Neutrauchburg vermeldete der Vorstandsvorsitzende der Vereinigung, Josef Hodrus, deutliche Zuwächse bei Mitgliedern, in der Bilanzsumme und beim Eigenkapital.

„Die Menschen haben Vertrauen in unser Geschäftsmodell, weil wir mit ihrem Geld nicht in der Welt herumspekulieren, sondern es in Form von Krediten an Häuslebauer und Unternehmen an die Region zurückgeben“, sagte Hodrus. „Außerdem bleiben unsere Erträge in der Region, weil wir hier die Mitarbeiter beschäftigen, hier Steuern zahlen, hier Vereine und soziale Einrichtungen unterstützen und hier Potenziale von morgen erkennen“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende.

Neben Hodrus (Volksbank Allgäu-West) gehören sein Stellvertreter Stefan Scheffold und Anton Sproll (beide Leutkircher Bank) sowie Franz Schmid (Volksbank Altshausen) dem Vorstand an. Die Vereinigung besteht seit dem vergangenen Jahr nur noch aus 14 Mitgliedern, da die Bad Waldseer Bank und die Leutkircher Bank fusioniert haben.

Insgesamt 1116 Mitarbeiter arbeiten in 131 Geschäftsstellen
Die Vereinigung hat insgesamt 153 341 Mitglieder, was einem Zuwachs von knapp 3000 Mitgliedern im Jahr 2013 entspricht. 1116 Mitarbeiter sind in den 131 Geschäftsstellen der 14 VR-Banken beschäftigt, im Moment gibt es 136 Auszubildende.
Die Bilanzsumme der Institute stieg nach Angaben des vierköpfigen Vorstands im Jahr 2013 um 3,7 Prozent auf 5,5 Milliarden Euro. Die Mitglieder können sich über eine Dividende von 4,5 Millionen Euro freuen. Der Zinsüberschuss habe bei einem Plus von vier Prozent bei 139,8 Millionen Euro gelegen. Das gesamt betreute Kundenvolumen habe 10,9 Milliarden Euro betragen – ein Plus von 4,9 Prozent. Die Einlagen hätten um drei Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zugelegt.

Das Eigenkapital sei 2013 um sechs Prozent auf 630 Millionen Euro gestiegen. „Das sind 4200 Euro Eigenkapital pro Mitglied“, rechnete Hodrus vor, „und eine sichere Bank für die Zukunft“. Eigenkapital von heute seien die Kredite und die Stabilität von morgen. „Wenn es einer Bank gut geht, heißt das, dass es auch den Menschen in der Region gut geht“, ist sich Hodrus sicher.
Der Kreditbestand der 14 Banken der Vereinigung sei im vergangenen Jahr um 4,9 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro gestiegen. „Insbesondere der Wohnbau hat enorm angezogen“, sagte Hodrus. Hier seien die Neuausleihungen im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 Prozent auf 382 Millionen Euro gestiegen. Die gewerblichen Neuausleihungen seien dagegen fast unverändert bei 342 Millionen Euro geblieben.

An ihrem Filialnetz würde sich absehbar nichts ändern, erklärten die vier Vorstände – trotz der steigenden Kundenfrequenz im Onlinebereich. „An der Dienstleistung darf man nicht sparen“, sagte Hodrus. Den Volks- und Raiffeisenbanken liege viel an der „Qualität in der Kundenberatung“. Wichtigstes Kapital blieben die Mitarbeiter, ergänzte Scheffold, der besonders auf die Ausbildungsquote von 12,2 Prozent verwies.




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